PROJEKTE

JUGENDWERKSTATT MÜLHEIM AN DER RUHR

Für sozial benachteiligte oder individuell beeinträchtigte junge Menschen ist der Übergang von der Schule in den Beruf oftmals mit großen Hürden verbunden. Ohne sozialpädagogische Begleitung und ohne die gezielte Förderung zur Weiterentwicklung ihrer Stärken oder zum Ausgleich ihrer Defizite droht ein Scheitern an dieser ersten Schwelle der beruflichen und sozialen Integration.
Um Jugendlichen mit ungünstigen Startbedingungen beim Übergang in das Berufsleben zu helfen und Benachteiligungen auszugleichen, bedarf es spezieller Angebote, die diese Jugendlichen in ihrer Entwicklung unterstützen und ihnen die notwendige Förderung anbieten
Die Jugendwerkstatt ist ein niedrigschwelliges, den Prinzipien der Jugendhilfe verpflichtetes Angebot im Übergang Schule und Beruf. Ihre Zielgruppe sind junge Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf, die den Zugang in die Arbeitswelt mit den Regelinstrumenten der Arbeitsmarktpolitik nicht meistern können.
In der Jugendwerkstatt erhalten Jugendliche ohne Schulabschluss und nicht ausbildungsreife Jugendliche gezielte sozialpädagogische Förderung im Rahmen handwerklich orientierter Projekte. Auf diesem Weg können die Jugendlichen für das spätere Berufsleben wichtige Kompetenzen und Fertigkeiten erwerben und gleichzeitig berufsrelevante Anforderungen kennenlernen.
Die Jugendwerkstatt des ZAQ in Mülheim an der Ruhr wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW und der örtlichen Jugendhilfe gefördert. Sie ist ein wichtiger, nachhaltiger Baustein im örtlichen Übergangssystem Schule und Beruf und innerhalb des Landesvorhabens “Kein Abschluss ohne Anschluss”.

JUGENDEWERKSTATT MÜLHEIM AN DER RUHR

Seit September 2012 hat die Jugendwerkstatt des Zentrums für Ausbildung und berufliche Qualifikation e.V. ihre Türen für Jugendliche geöffnet. Die Jugendwerkstatt des ZAQ e.V. ist eine Einrichtung der landes- und kommunal geförderten Jugendsozialarbeit in Mülheim an der Ruhr. Aufgabe ist es, ein niedrigschwelliges Angebot im Vorfeld von Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung für Jugendliche anzubieten.

Die Jugendwerkstatt zeichnet sich besonders durch sozialpädagogische Lernformen und eine intensive Zusammenarbeit mit den Jugendlichen, sowie durch die Beratung und Begleitung der Jugendlichen bei ihrer individuellen Lebensplanung aus. Erweitert wird das Angebot durch theater- und erlebnispädagogische Ansätze.


Um dies zu bewerkstelligen, werden in der Jugendwerkstatt durchgängig mehrere aufeinander abgestimmte Projekte angeboten. Werkpädagogische Projekte ermöglichen handwerkliches Arbeiten und die Vermittlung von Erfolgserlebnissen, eine Voraussetzung, um die eigene Berufswahlentscheidung zu festigen.

Darüber hinaus wird die Produktion von Werkstücken mit theoretischem Wissen verbunden, wodurch die Motivation und Integration in das weitere Regelsystem Schule und Berufsausbildung unterstützt werden.

Ziel ist es Angebote mit den Jugendlichen und nicht für die Jugendlichen zu schaffen, um so ihre Mitbestimmung und soziale Teilhabe zu stärken.

Zielgruppe sind Jugendliche und junge Menschen:

bis zu einem Alter von 27 Jahren
wohnhaft in Mülheim an der Ruhr
ohne Arbeit, Ausbildung oder berufliche Perspektive
die gerne handwerklich arbeiten möchten
mit Interesse an der Theaterarbeit
die ihr Leben ändern möchten


Arbeitsfelder:

Farbe/ Raumgestaltung/ Holz
Hauswirtschaft
Kosmetik


Start und Ende:

Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Die Dauer der Teilnahme wird individuell zwischen den Jugendlichen und den/der Mitarbeitern/-in vereinbart.

Wer an der Jugendwerkstatt teilnehmen möchte, wendet sich bitte an

den Kommunalen Sozialen Dienst
die Bundesagentur für Arbeit
die Sozialagentur Mülheim.

Außerdem können in einem persönlichen Gespräch in der Jugendwerkstatt Teilnahmemöglichkeiten besprochen werden.


Schule:

Für berufsschulpflichtige Jugendliche findet der Berufsschulunterricht einmal wöchentlich am Berufskolleg Stadtmitte der Stadt Mülheim an der Ruhr statt.


Abschluss:

Jeder Jugendliche erhält anschließend ein Lehrgangszertifikat über den Inhalt, den Ablauf und die erbrachten Leistungen.


Auftraggeber:

Die Maßnahme wird im Auftrag des LVR-Landesjugendamt Rheinland und der Stadt Mülheim an der Ruhr gemäß § 1, § 13 SGB VIII und § 13 KJFöG durchgeführt.

Ihre Ansprechpartnerin :

Essener Straße 100
46047 Oberhausen
 
Tel. 0208-82 68 89 14
Fax. 0208-8500020
Essener Str. 100

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