PROJEKTE

ÖFFENTLICH GEFÖRDERTE BESCHÄFTIGUNG

Die Maßnahmen im Rahmen der „Öffentlich geförderten Beschäftigung“ zielen darauf ab, die soziale und berufliche Teilhabe arbeitsmarktferner Personengruppen im SGB II zu verbessern. Besonders benachteiligte Zielgruppen des Arbeitsmarktes sollen bei einer langfristigen bzw. dauerhaften Integration in das Erwerbsleben unterstützt und ihnen eine Perspektive eröffnet werden.

Die Teilnehmer werden während der Beschäftigungsphase durch ein Coaching begleitet. Zur Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses werden zudem individuelle Qualifizierungen gefördert, die auf die konkreten betrieblichen Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes ausgerichtet sind.

ÖFFENTLICH GEFÖRDERTE BESCHÄFTIGUNG

Ziel
Ziel der öffentlich geförderten Beschäftigung ist es, bisher langzeitarbeitslose Menschen im Rahmen eines sozialversicherungspflichtigen und tariflichen Beschäftigungsverhältnisses einzustellen. Hierbei sollen die Teilnehmer*innen eine ortsübliche Entlohnung erhalten. Die max. Laufzeit eines solchen Beschäftigungsverhältnisses beträgt 24 Monate.

Zielgruppe
Langzeitarbeitslose, die in ihren Erwerbsmöglichkeiten durch mindestens zwei weitere in ihrer Person liegende Vermittlungshemmnisse bei der Aufnahme einer Beschäftigung besonders schwer beeinträchtigt sind.

Kooperationspartner
Kooperationspartner sind das Jobcenter Oberhausen, die Landesberatungsgesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung des Landes Nordrhein-Westfalen (G.I.B.) sowie verschiedene Arbeitgeber, die sich bereit erklärt haben, die Umsetzung dieses Programms zu unterstützen.

Begleitende Aktivitäten
Zur Sicherung einer nachhaltigen Beschäftigung findet begleitend zur praktischen Tätigkeit ein Coaching der Teilnehmer*innen statt. Außerdem werden zur Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses ergänzende, für das Arbeitsverhältnis sinnvolle, Qualifizierungen durchgeführt.

Ihr Ansprechpartner :

Am Kaisergarten 28
46049 Oberhausen

Tel.: 0208 – 9 60 40 52
FAX: 0208 – 9 60 40 60

Am Kaisergarten 28

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SOZIALE TEILHABE AM ARBEITSMARKT

Ziel des Programms Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt ist die Schaffung von Teilhabe für sehr arbeitsmarktferne Personen. Außerdem sollen deren Chancen auf Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden

Zielgruppe
Die Förderung bezieht sich zum einen auf Leistungsberechtigte, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen besonderer Förderung bedürfen und zum anderen auf Personen die in Bedarfsgemeinschaften mit Kindern leben. Die Förderung erreicht hier nicht nur die Langzeitarbeitslosen selbst, sondern zugleich die im Haushalt lebenden Kinder, die erfahren, dass Beschäftigung eine wichtige Rolle im Leben spielt.

Was wird gefördert?
Gefördert werden Arbeitsverhältnisse, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interesse liegen. Die Förderung ist als Festbetragsfinanzierung ausgestaltet und beträgt bei 30 Stunden 1.370 Euro. Auch ein Einstieg in die geförderte Beschäftigung mit stufenweise erhöhter Anzahl der Wochenstunden ist möglich.

Begleitende Aktivitäten
Arbeitsverhältnisse zu fördern allein reicht jedoch nicht aus, um die Ziele des Programms zu erreichen. Das Jobcenter flankiert die Arbeitsverhältnisse  z.B. durch beschäftigungsbegleitende Aktivitäten, um die teilnehmenden Personen zu stabilisieren und ihre Chancen auf eine Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern.

Beschäftigungsorte
Das ZAQ und die AWO Oberhausen haben insgesamt 5 Arbeitsplätze neu eingerichtet, die sich auf folgende Bereiche verteilen: „open airea“, „Generationengarten“, AWO – Kindertageseinrichtung Schwarzwaldstraße, AWO Senioreneinrichtung „Julius Brecht Anger“ und AWO – Bürgerzentrum „Alte Heid“.

Ihr Ansprechpartner :

Am Kaisergarten 28
46049 Oberhausen

Tel.: 0208 – 9 60 40 52
FAX: 0208 – 9 60 40 60

Am Kaisergarten 28

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ARBEITSMARKTPROGRAMM "FLÜCHTLINGSINTEGRATIONSMAßNAHMEN" (FIM)

FIM ist ein befristetes Arbeitsmarktprogramm des Bundes. Es soll Asylbewerberinnen und Asylbewerbern während des Asylverfahrens sinnvolle und gemeinwohlorientierte Beschäftigung bieten und sie mittels niedrigschwelliger Angebote an den deutschen Arbeitsmarkt heranführen.

Zielgruppe
Teilnahmeberechtigt sind arbeitsfähige, nicht schulpflichtige Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) über 18 Jahre. Ausgenommen sind Asylbewerber und Asylbewerberinnen aus sicheren Herkunftsstaaten sowie vollziehbar Ausreisepflichtige und Geduldete.

Was wird gefördert?
Arbeitsverhältnisse, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interesse liegen, können gefördert zu werden. Der zeitliche Umfang beträgt bis zu 30 Stunden pro Woche.

Verhältnis von FIM und anderen Integrationsmaßnahmen (vor allem Sprach- und Integrationskursen)
Weiterführende Integrationsmaßnahmen (Maßnahmen der Arbeitsförderung, Sprach- oder Integrationskurse, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Ausbildung oder Studium) haben grundsätzlich Vorrang vor FIM. Sprach- oder Integrationskurse können mit FIM kombiniert werden.

Bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer FIM ein Gehalt oder ein Taschengeld?
Bei FIM handelt es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis, sondern um eine Arbeitsgelegenheit. Für die Teilnahme wird deshalb auch kein Gehalt gezahlt. Stattdessen erhalten die Teilnehmenden eine pauschalierte Mehraufwandsentschädigung in Höhe von 80 Cent pro Stunde. Wenn durch die Teilnahme an FIM beispielsweise für Fahrt- oder Verpflegungskosten ein höherer Aufwand anfällt, wird dieser vollständig erstattet.

Kooperationspartner
Das Zentrum für Ausbildung und berufliche Qualifikation Oberhausen e. V. hat folgende Kooperationspartner für die Umsetzung des Projektes gewinnen können:

  • Die Kurbel Katholisches Jugendwerk OB gGmbH
  • Ruhrwerkstatt Kultur – Arbeit im Revier e. V.
  • Löwenzahn e. V. Oberhausen

Ihr Ansprechpartner :

Am Kaisergarten 28
46049 Oberhausen

Tel.: 0208 – 9 60 40 52
FAX: 0208 – 9 60 40 60

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