DATENERHEBUNG

Betroffenenrechte und Informationspflichten

Informationen zur Datenerhebung gemäß Art. 13 und Art. 14 DS-GVO
Diese Informationen dienen der Transparenz, wie das Unternehmen mit personenbezogenen Daten seiner Kundinnen und Kunden im Rahmen einer Projektteilnahme umgeht. Der Schutz von personenbezogenen Daten hat einen hohen Stellenwert, deshalb erfolgt die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere mit den Regelungen der Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DS-GVO), dem Bundesdatenschutzgesetztes (BDSG) und des Sozialgesetzbuches.

1. Verantwortlicher für die Datenverarbeitung

Verantwortlich für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist das Zentrum für Ausbildung und berufliche Qualifikation Oberhausen e.V., vertreten durch die Geschäftsführung, Essener Straße 100, 46047 Oberhausen.

2. Datenschutzbeauftragter

Die Datenschutzbeauftragte des Unternehmens, Frau Martina Gärtner, erreichen Sie unter folgender E-Mail-Adresse: datenschutzbeauftragte@zaq-oberhausen.de.

3. Verarbeitungszwecke

Wir verarbeiten personenbezogene Daten, um Auftragsmaßnahmen der Agentur für Arbeit Oberhausen, des Jobcenters Oberhausen, der Sozialagentur Mülheim/Ruhr, der EU, des BAMF und weiterer Partner sowie FbW- oder AVGS-Maßnahmen sowie Beratungsdienstleistungen vertragsgemäß durchzuführen. Es werden nur personenbezogene Daten gespeichert, die an den jeweiligen Zweck der Maßnahmedurchführung gebunden sind.

4. Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung:

Wir erheben Daten zum Zweck der Vertragsdurchführung, zur Erfüllung der vertraglichen und vorvertraglichen Pflichten. Die Datenverarbeitung des Unternehmens basiert in diesem Fall auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DS-GVO.
Darüber hinaus verarbeiten wir zudem Daten von betroffenen Personen zu den genannten Verarbeitungszwecken, wenn uns eine Einwilligung der betroffenen Person vorliegt. Hier ist gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO eine Datenverarbeitung zulässig, wenn die betroffene Person ihre Einwilligung erteilt hat.

5. Empfänger oder Kategorien von Empfängern

Die unter Ziffer 7 genannten Datenkategorien werden zum Zwecke unserer Verpflichtung und der gesetzlichen Aufgabenerledigung einer Behörde (beispielsweise Agentur für Arbeit Oberhausen, Jobcenter Oberhausen, Sozialagentur Mülheim/Ruhr, BAMF, Land NRW, Bezirksregierung Düsseldorf) an diese während bzw. nach unserer Aufgabenerfüllung übermittelt.
Zum Zwecke der gesetzlichen Aufgabenerledigung werden die Daten auch an weitere Sozialleistungsträger (z.B. Deutsche Rentenversicherung, Krankenversicherung) übermittelt, und an potentielle Arbeitgeber, Ausbildungsbetriebe, Bildungsträger, andere Dritte wie z.B. kommunale Ämter und Schulen unter Wahrung der gesetzlichen Bestimmungen der DS-GVO und des BDSG sowie des Sozialdatenschutzes (§ 78 SGB X) weitergeleitet sowie zur Vertragsverpflichtung auch Auftragsverarbeiter (z.B. Entsorgungsfirmen, IT-Dienstleister) herangezogen werden.

6. Speicherdauer

Die Aufbewahrungsfristen und somit die Löschungsfristen richten sich nach gesetzlichen Vorgaben bzw. den Vorgaben des Auftraggebers
Der Auftraggeber einer Maßnahme legt die Aufbewahrungs- und Löschungsfristen der personenbezogenen Daten bzw. Sozialdaten fest. Diese Daten werden zu diesen vertraglich festgelegten Fristen gelöscht. Darüber hinaus haben wir die Verpflichtung bestimmte Dokumentarten wie Bescheinigungen und Verträge im Rahmen einer gesetzlichen Frist aufzubewahren. Maßnahmespezifische Löschfristen für Sozialdaten werden gesondert durch die Projektleitung bei Erhebung der Daten mitgeteilt.
Etwaige vorhandene persönlichen Daten wie Bewerbungsunterlagen, die sich auf einem Schulungs-PC/Laptop, Foto-Scanner und DVD-Brenner befinden, sind von einer Aufbewahrungsfrist nicht betroffen und werden unverzüglich nach der Teilnahme an einer Maßnahme gelöscht.

7. Kategorien personenbezogener Daten

Insbesondere folgende Datenkategorien werden von uns verarbeitet:
a) sog. Stammdaten inkl. Kontaktdaten
Das sind beispielsweise: Kundennummer der der Maßnahme zuweisenden bzw. die Teilnahme an der Maßnahme fördernden Behörde, Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Benutzername und Kennwort (bei Nutzung der JOBBÖRSE der BA), Familienstand,  Renten-/Sozialversicherungsnummer, Bankverbindung, Daten zur Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Daten zur Dauer und Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses/der Teilnahme
b) Daten zur Beratung, Ausbildung, Qualifizierung sowie zur Vermittlung/Integration in Arbeit/ Ausbildung bzw. zur Vermittlung in anschließenden Qualifizierungsmaßnahmen
Das sind beispielsweise: Lebenslauf, Nachweise über Abschlüsse etc., Angaben zu Kenntnissen und Fähigkeiten, Führerschein, schulische und berufliche Qualifikation , Leistungsfähigkeit, Motivation, Daten auf Grundlage der Teilnahme an unserer Maßnahme wie Dokumentation der Kontakte, der Qualifizierung sowie zu Entscheidungen in Form von Beratungs- und Vermittlungsvermerken, Daten zu Bewerbungsverhalten und Rückmeldungen von Arbeitgebern.
c) Gesundheitsdaten
Das sind beispielsweise Daten, die im Rahmen der Maßnahme erhoben wurden wie körperliche Leistungsfähigkeit, um Aussagen zu Chancen auf dem Arbeitsmarkt und Strategien für eine passgenaue Integration zu ermöglichen.
Zweckgebundene Daten, die gesundheitliche Aspekte beinhalten, bedürfen zur Verarbeitung immer einer zusätzlichen und vorherigen schriftlichen Einwilligung.

8. Betroffenenrechte

a) Auskunft
Die betroffene Person hat das Recht, von uns eine Information zu verlangen, welche personenbezogene Daten, die sie betreffen, verarbeitet werden. Liegt eine solche Verarbeitung vor, kann Auskunft über alle verarbeiteten Daten verlangt werden.
b) Berichtigung/Vervollständigung
Sofern nachgewiesen wird, dass die bei uns verarbeiteten personenbezogenen Daten unrichtig oder unvollständig erfasst sind, werden diese nach Bekanntwerden unverzüglich berichtigt oder vervollständigt.
c) Löschung
Sofern nachgewiesen wird, dass personenbezogene Daten zu Unrecht verarbeitet wurden, wird unverzüglich die Löschung der betroffenen Daten veranlasst.
Das gilt auch, wenn die Daten zur Aufgabenerledigung nicht mehr benötigt werden. Für die Beurteilung dieser Sachlage sind die Speicherfristen maßgebend, wobei gesetzliche und vertragliche Fristen zu berücksichtigen sind.

9. Widerruf der Einwilligung

Werden Daten auf der Grundlage einer Einwilligung des Betroffenen verarbeitet, kann die Einwilligung jederzeit ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die bis zum Widerruf erfolgte Verarbeitung bleibt davon unberührt.

10. Widerspruchsrecht

Das Widerspruchsrecht (Art. 21 DS-GVO) dient dazu, bei bestimmten Verarbeitungen einer etwaigen besonderen Situation der betroffenen Person oder ihren besonderen Interessen Rechnung zu tragen. Die betroffene Person erhält somit die Möglichkeit, durch einen Widerspruch bei uns, die Verarbeitung einer auf die spezifische Situation der betroffenen Person bezogenen Prüfung zu unterziehen. Betroffen sind hier Verarbeitungen, die auf Grundlage einer Abwägung berechtigter Interessen gegenüber schutzwürdigen Interessen der betroffenen Person (ausgenommen behördliche Erfüllung der Aufgaben) fallen.

11. Beschwerderecht

Betroffene Personen haben die Möglichkeit, sich an die Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit zu wenden, sofern sie der Meinung sind, dass die Verarbeitung der sie betreffenden Daten gegen die Datenschutzgrundverordnung verstößt:
Helga Block, Kavalleriestraße 2-4, 40213 Düsseldorf, Telefon: 0211/384240, Telefax: 0211/3842410,
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de, Homepage: http://www.ldi.nrw.de

12. (Automatisierte) Entscheidungsfindung

Im Rahmen des Integrationsprozesses werden die Arbeitsplatzanforderungen mit den Kompetenzen eines Maßnahmeteilnehmers abgeglichen, um so eine passgenaue Vermittlung zu ermöglichen (sog. Matching). Dabei werden u.a. folgende Kriterien herangezogen: Arbeitszeit, Ausübungsorte, Berufe, Ausbildungsstellen, Eintrittstermin, Kenntnisse und Fertigkeiten, Sprachkenntnisse, Ausbildung, Schulnoten, Führerschein, Mobilität, höchster Bildungsabschluss, Wochenstunden, Berufserfahrung, Branche, Deutschkenntnisse, Unternehmensgröße.
Je höher der Übereinstimmungsgrad der Kompetenzen mit den Anforderungen eines Stellenangebotes/eines Betriebes ist, desto wahrscheinlicher ist eine nachhaltige Vermittlung. Die Entscheidung, welches Stellenangebot/welcher Betrieb gewählt wird, basiert allerdings nie alleine auf einer automatisierten Entscheidungsfindung, sondern wird im Gespräch zwischen Maßnahmebetreuer/in und -teilnehmer/in entschieden.

13. Zweckänderung

Die Verwendung personenbezogener Daten zu anderen Zwecken als dem Erhebungszweck ist nur im Rahmen der unter Ziffer 3 genannten Zwecken zulässig und sofern der neue Zweck mit dem Erhebungszweck kompatibel ist.

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