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Lohnt sich eine Umschulung zum Maler und Lackierer?

Der Beruf des Maler und Lackierers zählt zu den klassischen Handwerksberufen – und ist gleichzeitig moderner und vielseitiger, als viele denken. Doch lohnt sich eine Umschulung in diesem Bereich wirklich? Vor allem für Erwachsene, Quereinsteiger oder Menschen ohne Berufsabschluss stellt sich diese Frage häufig.

In diesem Artikel erfährst du, für wen sich eine Umschulung zum Maler und Lackierer lohnt, welche Perspektiven der Beruf bietet und welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten.

Was macht ein Maler und Lackierer?

Maler und Lackierer sind weit mehr als „nur“ für Farbe zuständig. Zu den typischen Aufgaben gehören unter anderem:

  • Gestalten und Beschichten von Innen- und Außenflächen
  • Vorbereiten von Untergründen (Spachteln, Schleifen, Grundieren)
  • Lackieren von Türen, Fenstern und Bauteilen
  • Wärmedämmung und Fassadengestaltung
  • Arbeiten mit modernen Materialien und Techniken

Der Beruf verbindet handwerkliches Können, Präzision und Gestaltungsarbeit. Gleichzeitig ist er körperlich aktiv und abwechslungsreich.

Warum eine Umschulung zum Maler und Lackierer sinnvoll sein kann

1. Hoher Bedarf an Fachkräften

Im Handwerk herrscht seit Jahren Fachkräftemangel – auch im Maler- und Lackiererhandwerk. Viele Betriebe suchen qualifizierte Mitarbeitende und bilden selbst nicht mehr ausreichend aus. Eine Umschulung kann hier sehr gute Einstiegschancen bieten.

2. Anerkannter Berufsabschluss

Die Umschulung führt zu einem staatlich anerkannten Berufsabschluss vor der Handwerkskammer. Das verbessert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich im Vergleich zu ungelernten Tätigkeiten.

3. Gute Einstiegsmöglichkeiten für Quereinsteiger

Der Beruf eignet sich besonders für Menschen, die:

  • praktisch arbeiten möchten
  • bereits handwerkliche Erfahrung haben
  • einen Neustart im Berufsleben suchen

Auch ohne formale Vorkenntnisse ist eine Umschulung möglich.

4. Vielfältige Einsatzbereiche

Maler und Lackierer arbeiten:

  • in Handwerksbetrieben
  • im Innenausbau
  • bei Sanierungen und Neubauten
  • im Bereich Wärmedämmung und energetische Modernisierung

Damit ist der Beruf relativ krisensicher.

Wie läuft eine Umschulung zum Maler und Lackierer ab?

Eine Umschulung orientiert sich inhaltlich an der regulären Ausbildung, ist jedoch kompakter aufgebaut. Typische Bestandteile sind:

  • Theoretischer Unterricht (zum Beispiel Materialkunde, Arbeitssicherheit, Fachrechnen)
  • Praxis in Werkstätten
  • Praktika in Betrieben
  • Intensive Prüfungsvorbereitung

Je nach Modell kann die Umschulung in Vollzeit oder Teilzeit stattfinden.

Umschulung in Teilzeit – eine echte Chance

Gerade für Erwachsene mit Familie oder anderen Verpflichtungen ist die Teilzeit-Umschulung ein wichtiger Vorteil. Sie ermöglicht:

  • Vereinbarkeit von Lernen und Alltag
  • strukturierte, längere Lernphasen
  • geringere Abbruchquote

Viele Bildungsträger, auch wir, bieten mittlerweile an die Betreuungszeiten angepasste Zeitmodelle an.

Wie sind die Zukunftsaussichten?

Die Zukunftsaussichten im Maler- und Lackiererhandwerk gelten als stabil:

  • Sanierungsbedarf im Gebäudebestand steigt
  • energetische Modernisierung gewinnt an Bedeutung
  • handwerkliche Dienstleistungen bleiben gefragt

Nach der Umschulung bestehen zudem Weiterbildungsmöglichkeiten, z. B.:

  • Meister
  • Techniker
  • Spezialisierungen im Bereich Wärmedämmung oder Gestaltung

Für wen lohnt sich die Umschulung besonders?

Eine Umschulung zum Maler und Lackierer lohnt sich besonders für Menschen, die:

  • gerne praktisch arbeiten
  • handwerkliches Geschick mitbringen
  • einen anerkannten Berufsabschluss anstreben
  • langfristig im Handwerk arbeiten möchten

Weniger geeignet ist der Beruf für Personen, die ausschließlich sitzende Tätigkeiten oder rein theoretische Arbeit bevorzugen.

FAQ – Häufige Fragen zur Umschulung Maler und Lackierer

Wie lange dauert eine Umschulung zum Maler und Lackierer?
In der Regel zwischen 28 und 36 Monaten, abhängig davon, ob sie in Vollzeit oder Teilzeit absolviert wird.

Kann die Umschulung gefördert werden?
Ja. Eine Förderung über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter (mit einem Bildungsgutschein) ist nach Prüfung der Voraussetzungen möglich.

Brauche ich Vorkenntnisse?
Nein. Die Umschulung beginnt mit den Grundlagen und baut systematisch auf.

Gibt es Praxisanteile?
Ja. Praxis in unserer modernen Werkstatt in Oberhausen und betriebliche Praktika sind fester Bestandteil.

Fazit: Lohnt sich eine Umschulung zum Maler und Lackierer?

Ja – für viele Menschen lohnt sich die Umschulung. Der Beruf bietet stabile Perspektiven, einen anerkannten Abschluss und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Besonders für Quereinsteiger und Menschen ohne Berufsabschluss kann die Umschulung ein wichtiger Schritt in eine gesicherte berufliche Zukunft sein.

Wer handwerklich arbeiten möchte und einen praxisnahen Beruf sucht, findet im Maler- und Lackiererhandwerk eine solide Option.
Hier gibt es weitere Informationen zu unseren Umschulungsangeboten.